Zeilenabstand

Oktober 14, 2008

Der Zeilenabstand des Liedtextes ist zu groß, daran müsste ich noch arbeiten, wenn ich mal mehr Zeit hab. Jetzt versuch ich mich erst mal an den gewünschten Links:

http://13dinge.wordpress.com/2008/10/06/lektion-1-weblog-erstellen/#comment-272

das geht vermutlich schneller 😉

mit Kommentaren zu der Seite tue ich mich schon schwerer, habe ja gerade erst angefangen. Prinzipiell eine gute Idee.

Klappt doch

Oktober 14, 2008

habe im letzten Jahrtausend – in meiner Jugend – das Lied gehört. Gut, dass es das Internet gibt, da findet man doch einfach alles. Neu war mir, dass der Texter auch für Nena geschrieben hat. Man lernt immer was dazu…

Novalis

Oktober 14, 2008

Wer Schmetterlinge lachen hört

der weiß, wie Wolken schmecken

der wird im Mondschein ungestört

von Furcht die Nacht entdecken.

 

Der wird zur Pflanze, wenn er will,

zum Tier, zum Narr, zum Weisen,

und kann in einer Stunde

durchs ganze Weltall reisen.

 

Er weiß, dass er nichts weiß,

wie alle andern auch nichts wissen,

nur weiß er was die anderen

und er noch lernen müssen.

 

Wer in sich fremde Ufer spürt,

und Mut hat sich zu recken,

der wird allmählich ungestört,

von Furcht sich selbst entdecken.

 

Abwärts zu den Gipfeln

seiner selbst blickt er hinauf,

den Kampf mit seiner Unterwelt,

nimmt er gelassen auf.

 

Wer Schmetterlinge lachen hört,

der weiss wie Wolken schmecken,

der wird im Mondschein, ungestört von Furcht,

die Nacht entdecken.

 

Der mit sich selbst in Frieden lebt,

der wird genauso sterben,

und ist selbst dann lebendiger,

als alle seine Erben.  

1973 geschrieben von Carlo Karges, Berliner Gitarrist und Songwriter, bekanntester Text: »99 Luftballons«, gesungen von Nena